Neapel

Zunächst einmal riesen Dank an Ralf und Janek für die heissen Tipps…war natürlich nicht alles durchführbar. Is ja auch nicht schlimm, schließlich brauch man ja auch noch was für spätere Besuche. 🙂

Die Altstadt von Neapel hat wohl noch dieselbe Anordnung und engen Gassen wie zu Gruendungszeiten. Nur die Haeuser sind ein wenig hoeher geworden. Im Sommer spendets den dringend notwendigen Schatten, im Winter wirkts eher bedrohlich. Hat seinen ganz eigenen Scharm.

Das allerbeste, was man in Neapel tun kann, ist zurueck in die Antike zu reisen. Die Ausgrabungsstaetten der alten, verschuetteten Staedte sind allemal sehenswert. Allen voran natuerlich Pompeij. Man kann einen ganzen Tag damit zubringen, durch die mittels Touristen wiederbelebte Stadt zu schlendern. Ehrlich gesagt, warte ich auf den Tag, wenn irgendwelche supereichgelangweilten Saecke das Ding kaufen restaurieren und einen Erlebnispark draus machen.

Nach Pompeij besuchte ich noch Herculaneum und Oplontis und Boscoreale. (Ich hatte ein 3 Tagesticket!) Letzteres kann man sich aber schenken. Ein alter kleiner Bauernhof, schwer zu finden und man kann nur drumherum laufen.

Ein Tag verbrachte ich mit rumlatschen und einen dann noch im Archaeologiemuseum, wohin ein Grossteil der ausgegrabenen Kostbarkeiten gebracht wurde. (vor allem das ue 18 Zeug!) Wenn man Glueck hatte, dann gabs auch ne Beschreibung dazu – und mit sehr viel Glueck auch in Englisch.

Mit meiner Unterkunft war ich sehr zufrieden. Natuerlich das billigste und einen Steinwurf weit vom Hafen entfernt. Zunaechst war man fast allein da – spaeter dann nicht mehr. (Vor allem die Zahl der Deutschen nahm zu!) Aufm Zimmer war noch Rena aus Brasilien (ich glaube, der hiess so…) – mit seiner Mutter. Es war sehr … ungewoehnlich. 🙂 Die warteten auf irgendwelche Papiere fuer den Verbleib in Italien.

Noch erwaehnenswert ist auf jeden Fall der Tag meiner Abreise, wo ich in der Kapelle Sansevero den Verschleierten Christus von Giuseppe Sanmartino aufsuchte  (mit das hoechste, was die Kunst zu bieten hat!) – und eine Pizza von Sorbillo eingeworfen habe. Das Original… so wie Pizza sein sollte und sie mal gedacht war.

Wie auch immer. Nach Neapel gehts auf jeden Fall nochmal. Zitronenhaine, Capri und das Tor zur Unterwelt aufsuchen. Doch vorher gehts erstmal mit dieser Reise weiter – und zwar nach Matera.

 

 

 

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