Lombok / Gili Trawangan

Doch hier leben? Ja bitte...

Doch hier leben? Ja bitte…


Da wegen der rauhen See kein ‚Fastboot‘ von Amed nach Gili T fahren wollte, war ich gezwungen, den langen Weg über Lombok zu nehmen. Das bedeutete zunächst mit dem Auto nach Padang Bay, dort auf die extrem langsame Fähre nach Lembar – da hab ich drei Kanadier getroffen, von denen einer eine deutsche Oma hatte und deswegen ziemlich gut Deutsch sprach und die mir erzählten, dass sie viel zu viel bezahlt haben, was mich ehrlich gesagt ziemlich happy machte, weil ich nicht mehr allein mit dem Gefühl des ‚Abgezocktwerdens‘ dastand. – und von Lembar gings mit dem Auto weiter nach Senggigi.
Ebenfalls ein Touristensammelpunkt mit Partyoption. Da es recht günstig war dort zu wohnen, bin ich gleich mal 2 Nächte geblieben und habe mir für einen Tag ein Moped ausgeliehen. Damit bin ich dann die Küstenstraße langgedüst und habe die grandiose Landschaft genossen. (Siehe Foto!) Außerdem hab ich noch zwei Wasserfälle besichtigt und einen Temple besucht. Ein wirklich gelungener Tag. Und wer mich kennt weiss, dass sag ich nicht oft.
Am nächsten Tag gings dann weiter mit dem Auto zur Fähre und damit dann nach Gili T.
Hier hab ich gleich das erstbeste unmoralische Dorm-Angebot angenommen. War in einem Tauchshop(!) und ganz ok, wenngleich auch ein wenig öde. So bin ich denn für den Rest meiner Zeit in ein von Franzosen geleitetes Hostel, abseits des Troubels gezogen. Sehr nett hier und der ideale Platz, um neue, oberflächliche Bekanntschaften zu machen.
Insgesammt is hier nicht viel passiert. Insel angucken, relaxen, schnorcheln (habe in der Tat eine große Meeresschildkröte gesehen! ;)) und Blog füttern plus Reiseplanung.
Ein ziemlich gutes österreichisches Restaurant hab ich noch besucht (Empfehlung von Maggy und Martin!). Von Zeit zu Zeit braucht man mal etwas heimeliche Nahrung. 😉 Morgen gehts dann zurück nach Bali…

2 Gedanken zu „Lombok / Gili Trawangan

  1. Ralf

    Lieber Herr Loberger,

    was für eine paradiesische Insel! Du könntest mal sehen, was es dort in den Dörfern für Rituale gibt. Ich las einmal von ganz merkwürdigen Toten- und Unterweltriten. Allerdings in einem Buch aus den 20gern… Als paradiesisch wurde die Region aber da auch beschrieben und dort sollen die schönsten Menschen wohnen. Sieh Dich mal gut um!

    Bis bald einmal wieder, viele Grüße von Saskia und Ralf!

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    1. lolli Artikelautor

      Ja, hallo Herr Ketscher.
      Ist immer wieder schön ein paar Worte aus der Heimat zu hören.
      Zunächst einmal: auch wenn es stumm und überflüssig ist, aber auf das ‚h‘ in meinem Namen muss ich bestehen! ;)))
      Ganz eigentlich wollt ich aber sagen, dass das mit den ‚merkwürdigen‘ Totenriten einer meiner indonesischen Bekannten auch erzählt hat. Zumindest für Ost-Bali, wo er ursprünglich herkommt. Leider haben Zeitknappheit und erneute Krankheit ein genaueres Studium verhindert.
      Außerdem hat dein Buch teilweise recht. Die Gegend is bezaubernd und durchaus paradiesisch zu nennen. Die Menschen hier allerdings sind es nicht. Das mag zum einen an allem Schlechten liegen, was aus dem Westen kommt und zum anderen an meiner verkorksten Vorstellung von Schönheit. 😉
      Noch ein Tip, solltest du je nach Bali kommen, so lenke deine Schritte nach Ubud. Hier gibts ne ganze Menge an Kultur zu entdecken. Gestern z.B. habe ich win traditionelles Tanztheater miterlebt. Hab zwar (wie so häufig im Theater) nix verstanden – aber dafür war es äußerst interessant. (Z.B. die Instrumente, die gespielt wurden!)

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