Gili / Padang Bay / Ubud

Planet der Affen

Planet der Affen


„Die Welt – ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends Halt.“

Getreu diesem alten Nietzsche Gassenhauer werde ich heute Indonesien verlassen und mich in andere Gefilde aufmachen. Ich bin offengestanden auch ein wenig froh darueber, da mir die offensiven Verkaufsbemuehungen und das staendige uebers Ohr hauen wollen doch arg auf den Zeiger gehen. Jetzt gehts einfach mal dahin, wo man ohne zu diskutieren abartig hohe Preise zahlt und dafuer seine Ruhe hat. Damit kann ich arbeiten.
Meine letzten Tage hier im Inselparadies sind schnell erzaehlt. Auf Gili T hatte ich mir irgendwas eingefangen. Leider kein huebsches Maedchen sondern irgend einen Grippevirus. (ich gehe davon aus, dass es einer war!) So oder so war ich ans Bett gefesselt und verlor noch ein paar schoene Tage. Abreissen konnte ich daher nur mit reichlicher Verspaetung und hatte aufgrund der wuetenden See den selben Weg zurueck zu nehmen, wie schon hin. Immerhin wars wirklich die gefuehlt laengste Ueberfahrt, die ich je hatte. Rings um mich wurden vereinzelt Gebete zu Allah gesendet und ich musste unwillkuerlich an: „then all collapsed, and the great shroud of the sea rolled on as it rolled five thousand years ago.“ denken. Dann fiel mir aber wieder ein, dass eh nur ein Haufen ungetaufte an Bord sind und wir somit alle ueberleben werden. So wars denn auch.
Einen schoenen Tag brachte ich noch in Padang Bay zu, drei weitere hier in Ubud, was wirklich das kulturelle Zentrum Balis zu sein scheint. (Ausgenommen die Party-Kultur…. die gibts in Kuta! ;-)) Wer sich also mal hier her verirrt…
Und heute dann gehts auf zu einem neuen Kontinent. Bin schon gespannt, vor allem, wie lange mein Geld reichen wird. 🙂

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