Bali

Also, bei Regen braucht man die Dusche net. Äußerst clever. Amed.

Also, bei Regen braucht man die Dusche net. Äußerst clever. Amed.


Wird nun langsam mal Zeit, wieder was hier abzusondern. Einfach das schöne Regenwetter zu nutzen.
Ich glaube, ich war bei meiner Abreise aus Yogya stehen geblieben. Ein lustige Exkursion, die ca. anderthalb Tage dauerte und über 5 Busse und eine Fähre führte. Zunegst (hab ich das jetzt wirklich so geschrieben?) traf ich am Busbahnhof einen noch recht jungen Ureinwohner, dessen Namen ich leider schon wieder vergessen habe, der etwas Englisch konnte und mich gleich unter seine Fittiche nahm. So wurde ich zunächst nach Surakarta geschleift und die Fahrt sogar bezahlt! (Kostete aber auch nur einen Dollar!) Dort durfte ich für ein paar Stunden einen kleinen Einblick in die Abgründe des normalen, familiären indonesischen Lebens erhalten. War äußerst interessant und was mir alles angeboten wurde… 😉
Und das spartanische, 2m x 3m Zimmer des Typen war auch krass – hab aber nicht nach der Miete gefragt. Doch so ganz arm konnte er nicht sein, immerhin standen da zwei Beamer rum. Man muss halt Prioritäten setzen.
Jedenfalls wurde mir ein günstiges Ticket besorgt, für einen Bus zur Küstenstadt, wo ich nur noch auf eine Fähre nach Bali springen musste.
Klappte natürlich nicht. Der Bus fuhr nur bis nach Jember und ich musste noch einen anderen Bus nach Bali nehmen. War aber gar nicht so verkehrt, vielmehr ganz witzig, da das Gefährt wieder an jeder Ecke hielt und nicht nur Fahrgäste, sondern auch Bands (die variierten von 1-4 Leuten) zustiegen und ein Liedchen für Geld spielten. Leider wurde durch die Vielzahl der Musiker das Prinzip von Angebot und Nachfrage mal wieder arg strapaziert.
Den Bus nach Denpasar nach der Fährfahrt verlassend, hüpfte ich in den nächsten Bus nach Lovina, ein kleines Touristenkaff im Norden der Insel. Hier ging ich ins Gede Homestay, da ich die mir vorher zurechtgelegte Location nicht gefunden habe. (Schlechtes Kartenmaterial!) War aber ganz ok. Direkt am schmutzigen Strand und mit Frühstück.
Ein Tag gings schnorcheln – war extrem gut, trotz Rückenverbrennung. 😉 Dann noch ein wenig rumhängen und am dritten Tag wurde ich dann per Moped nach Amed verfrachtet. Hier gabs gottseidank auch nur wenig Touristen, dafür aber Unmengen an Tauchshops. In Amed dreht sich wirklich alles ums tauchen. So auch in einer abendlichen Gesprächsrunde mit einem türkisch/südafrikanischen Pärchen (plus kleines Baby!), einem serbo-deutschen, tätowierten, langhaarigen Tauchlehrer (Typ Womanizer), einem Franzosen Namens Tristan (ohne Isolde!) und einem sturzbesoffenen, einheimischen Sicherheitsmann (hatte viel zu erzählen, aber keiner hats verstanden!). War sehr lustig. Nicht zuletzt des Araks wegen. Das Baby hat, so weit ich weiß, nicht mitgetrunken.
Am folgenden Tage habe ich noch im nahegelegenen Restaurant, einen sympatischen Deutschen aus Weimar getroffen. Is immer wieder schön, den heimatlichen Akzent zu hören und Reiseberichte auszutauschen. 😉
Am dritten Tage hab ich mich dann auf den Weg nach Lombok und Gili Trawangan gemacht.

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