Yogyakarta

Hmmm. Also Deutsche müssen schon mal hier gewesen sein.

Hmmm. Also Deutsche müssen schon mal hier gewesen sein.


Um 4 Uhr in der Früh am Bahnhof in Yogya angelangt, tändelte ich erstmal ein wenig durch die City, suchte mir eine Bleibe, zog mich zurück und tat erstmal 2 Tage lang nix. Danach hatte ich die Scheisserei und war heilfroh ein eigenes Klo zu besitzen. Ich vermute, dass sämtliche Schutzwände meines Magens von den zahlreichen Chilli und anderen scharfen Zeugs weggeäzt wurden. (Ein ähnlich gelagertes Problem hatte ich auch schon in Jakarta!) So hielt ich mich denn mit Anti-Durchfall-Pillen über Wasser und schaute mir ganz wagemutig und verwegen zwei alte Tempelruinen an. Den buddhistischen in Borobudur und den hinduistischen Kasten in Prambanan. Für derartige Sehenswürdigkeiten weiss man auch hier in Indonesien dem tapferen Touristen seine Mark abzuknöpfen. Nichtsdestotrotz waren beide Kästen doch recht sehenswert und mit endlos langen Geschichtenerzählreliefs bestückt. (Im Zweifelsfall mal wieder Ramayana!) Da hat sich Aug jeden Fall jemand sehr viel Mühe gegeben.
Außerdem habe ich mir noch den Sultanspalast angeschaut. War leider etwas mager – hat dafür aber nur 50 Cent Eintritt gekostet. 🙂 Dann gabs da noch einige kuschlige Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr und das wars auch schon mit Yogya.
Nach 5 Tagen bin ich dann nach Kaliurang, ein kleiner, ruhiger Vorort von Yogya, gezogen. Hier befindet sich das Hotel Vogel, die Basisstation zur Besteigung des Mt. Merapi, dem z. Z. aktivsten Vulkans der Welt. Naja, Besteigung ist zu viel gesagt. Das ist verboten. Man kann aber drumherum latschen. Und genau solche 5 Stunden Spaziergänge werden vom Hotel Vogel angeboten. Dort hatte ich nun ein 4 Better Dorm ganz für mich allein. Für 2 Dollar. Unschlagbar. Und gutes Essen gabs auch.
Am folgenden Tag gings dann in aller Herrgottsfrühe raus und zusammen mit Dylan + Megan (einem kanadischen Pärchen) und dem örtlichen Englischlehrer (unserem Guide) zu den Lavaflüßen und sonstigen Sehenswürsigkeiten rund um den Vulkan. Unser Führer war zwar schon etwas betagt und trotzdem top fit, so dass ess dem müden und leicht erkälteten Indiana-Jones-Touristen schwer fiel dran zu bleiben. 😉 Wir hatten zudem auch etwas Pech mit dem Wetter. Gipfel und Sonnenaufgang waren wegen des Wolkenvorhangs leider nicht zu sehen. Ansonsten wars aber ne schöne Tour. Ein paar Steinchen konnt ich auch einsammeln. Diejenigen, die das betrifft, wissen Bescheid. 😉
Am nächsten Tag gings dann weiter.

2 Gedanken zu „Yogyakarta

  1. annett

    Verfolge neiderfüllt aus deiner öden heimatstadt deine weltreise. freue mich allerdings auch … nämlich immer wieder zu hören, dass es dir gut geht. halt die ohren steif und mach weiter viele fotos und einträge! lg annett

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    1. lolli Artikelautor

      Haha. Genau so soll es sein. Ich will alle neidisch machen. 😉
      Leider gings mir nun die letzten paar Tage nich so gut (ich vermute Grippe!), so dass Text und Bilder etwas zu kurz kamen. Vielleicht schaff ich ja morgen noch ein wenig.
      Grüß mir bitte den Langen und auch den Rest in meiner trögen Heimatstadt.
      ;))

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