Jekaterinburg

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Nach einem schönen letzten Tag in Ischewsk ging es ohne größere Probleme weiter nach Jekaterinburg. Eine 11 stündige Zugfahrt auf einem einfachen Sitz…. immerhin.
Gleich nach Ankunft machte ich mich auf den Weg zu meiner Gastgeberin Uliana – dummerweise hatte ich ihr als Ankunftszeit die Moskauer und nicht die lokale Zeit genannt, so dass ich diesmal zu spät aber auch irgendwie pünktlich war. 😉
Jedenfalls hatte Uliana (sie ist erst 30, hat 3 Kinder, einen Job und ist schon wieder geschieden!) noch einen CS Gast – Brain aus Australien. Eine Art Sunnyboy, der ständig redet und nur Flausen im Kopf hat. Erst sprich nur Englisch (wovon ich leider – bzw. gottseidank – auch nur die Hälfte verstehe, da er nen krassen Dialekt hat.) und reist mit seinem Snowboard und losen Mundwerk ebenfalls durch Russland und um die ganze Welt… 😉 Allerdings hat er sich im Gegensatz zu mir 2 Jahre Zeit genommen und wesentlich mehr Kohle zur Verfügung. Krasser Typ.
Jedenfalls war ich mit diesem Brain an den ersten beiden Tagen hier unterwegs – waren zunächst mit Lena (einer weiteren CS-Verabredung von Brian) in einer Feuerwehrkneipe (die Bar war ein Feuerwehrauto) und haben das auf dem Foto gegessen, danach haben wir uns noch gehörig mit dem Bus verfahren und sind nach einem kurzen Abstecher in den hiesigen Coyote Ugly Laden mit dem Taxi nach Hause gefahren. Ein ganz gewöhnlicher Tag also. 🙂
Am Dienstag ging es Vormittags mit Uliana zum Markt, wo wir die regionalen Köstlichkeiten probieren durften und anschließend nochmal ‚kurz‘ zum Bahnhof, wobei wir fast zum zweiten Male am Nahverkehrssystem gescheitert wären. (Es ist zwar recht günstig aber die Haltestelle finden und auf den richtigen Bus warten dauert ewig!)
Am Abend hatte dann auch Uliana ihre Kinder rausgeworfen und somit Zeit zum Ausgehen – was für den etwas besser betuchten Russen in Jekaterinburg bedeutet: Maximilians Brauhaus! Da fährt man 1000de von Kilometern, um dem deutschen Stumpfsinn zu entgehen und dann das….:)
Naja, war jedenfalls ein ganz netter Abend. Brian und Uliana haben ordentlich getrunken, meine Wenigkeit hats etwas ruhiger angehen lassen.
Gestern, zum Tag der Arbeit, hat meine Gastgeberin einige Verwandtschaft zu Besuch und ich musste ins Hotel Arriva ausweichen. Hier ist es ziemlich skurril. Der Laden hat erst vor zwei Wochen aufgemacht und noch keine Gäste…. so bin ich quasi alleine hier, was auch ganz angenehm ist.
Gestern habe ich mich dann endlich auch mit Christina treffen können. Sie hat im Prinzip, mit ihrer Hilfe und ihren zahlreichen Empfehlungen meine Russlandreise erst ermöglicht. 1000dank kann ich da nur sagen. 🙂
Wir haben noch eine kleine Sehenswürdigkeiten-Runde gedreht (das Wetter war eher bescheiden!) und um Mitternacht hab ich mir im Hostel, das Bayern-Spiel reingezogen. (sind leider richtig gut in dieser Saison!)
Heute wird es vielleicht nochmal ein kurzes Wiedersehen mit Kerstin geben, die gerade hier ist, und vielleicht noch etwas Museum und treffen mit Christina, sofern sie Zeit hat…. aber erstmal muss ich aufstehen :-))))

Einige Impressionen: http://www.flickr.com/photos/94762189@N08/sets/72157633476163820/

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